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Entschädigung (nur für Veterinärverwaltung)

Beihilfen (über Veterinärverwaltung einreichen)

  • PDF-FormularAntrag Beihilfe Tötung von BVD-Virämikern (Version 1/2017 ohne LUA)186 K
  • PDF-FormularAntrag Beihilfe zur BVD-Impfstoff Rinder (Version 2/2017 ohne LUA)263 K
  • PDF-FormularAntrag Beihilfe zur Salmonellose Impfung Rinder (Version 1/2018 ohne LUA)742 K
  • PDF-FormularAntrag Beihilfe zur Blutprobenentnahme Schweine bei Verdacht auf Schweinepest (Version 2/2017 ohne LUA)198 K
  • PDF-FormularAntrag Beihilfe zur Blutprobenentnahme Brucellose Schafe (Version 2/2017 ohne LUA)142 K
  • PDF-FormularAntrag Beihilfe zur Blutprobenentnahme Brucellose Ziegen (Version 2/2017 ohne LUA)131 K
  • PDF-FormularAntrag Beihilfe zur Q-Fieber Impfung Rinder (Version 2/2017 ohne LUA)1.6 M
  • PDF-FormularAntrag Beihilfe zur Q-Fieber Impfung Schafe (Version 2/2017 ohne LUA)711 K
  • PDF-FormularAntrag Beihilfe zur Q-Fieber Impfung Ziegen (Version 2/2017 ohne LUA)754 K
  • PDF-FormularAntrag Beihilfe Schlachtung oder Tötung ParaTB-positive Rinder (Version 3/2018 ohne LUA)285 K

Beihilfenübersicht

Die Tierseuchenkasse leistet, neben Entschädigungen nach dem Tiergesundheitsgesetz, Beihilfen nach der Beihilfesatzung.

Beihilfen werden, wenn nichts anderes geregelt ist, nach Kassenlage zu 100 % aus Beiträgen finanziert. Entschädigungen werden zu 50 % vom Land getragen.

Eine direkte Zahlung von Beihilfen ist gem. Richtlinien der Europäischen Union nicht statthaft. Ausnahmen sind Beihilfen für Tierverluste (z. B. BHV1-Ausmerzungsbeihilfe). Im Übrigen sind Tierhalter nur indirekte Leistungsempfänger.

In der nachfolgenden Beihilfenübersicht (nach Abschnitt II der Beihilfesatzung) können Sie durch Klick auf die Beihilfe nähere Informationen erhalten.

1. Allgemeine Bekämpfungsmaßnahmen / Maul- und Klauenseuchenbekämpfung

Beihilfe / Tierseuche

Maul- und Klauenseuche-Bekämpfung für
Rinder Schweine Schafe und Ziegen

Kasse

Rinder-, Schweine-, Schaf- und Ziegenkasse

Zweck

Maul- und Klauenseucheimpfstoff für den
Krisenfall (Impfstoffbank Rind, Schaf, Ziege,
Schwein)

Rechtsgrundlage

MKS-Verordnung in der Fassung der
Bekanntmachung vom 20. Dezember 2005
(BGBl. I S. 3573), die zuletzt durch Artikel 14
der Verordnung vom 17. April 2014 (BGBl. I S.
388) geändert worden ist

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

Übernahme der Kosten der Maul- und Klauenseuche-Vakzinebank zu 50 Prozent;

Das Land Rheinland-Pfalz übernimmt die übrigen 50 Prozent der Kosten.

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

2. BHV1-Bekämpfung / 2.3 Untersuchung von Blut- und Milchproben auf BHV1

Beihilfe / Tierseuche

Kostenübernahme für Milch- und Blutprobenuntersuchungen im Rahmen der BHV1-Sanierung

Kasse

Rinderkasse

Zweck

Bekämpfung der BHV1-Infektion von Rindern

Rechtsgrundlage

BHV1-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. Dezember 2005 (BGBl. I S. 3520), die durch Artikel 6 der Verordnung vom 17. April 2014 (BGBl. I S. 388) geändert worden ist.

 

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

100 % der Laboruntersuchungskosten des Landesuntersuchungsamtes Rheinland-Pfalz

 

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

1.      Rinderhaltende Betriebe in Rheinland-Pfalz.

2.      Blutproben müssen mit dem hierfür vorgesehenen elektronisch erstellten Untersuchungsantrag aus dem Herkunftssicherungs- und Informationssystem Tier (HI-Tier) beantragt werden.

3.      Untersuchungen erfolgen durch das Landesuntersuchungsamt.

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

3. BVD/MD-Bekämpfung / 3.1 Ausmerzung von BVD-Virus-positiven Rindern

Beihilfe / Tierseuche

Ausmerzung von BVD-Virus-postiven Rindern

Kasse

Rinderkasse

Zweck

Bekämpfung der BVD-Virus-Infektion von Rindern

Rechtsgrundlage

BVDV-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 4. Oktober 2010 (BGBl. I S. 1320, 1498), die zuletzt durch Artikel 31 der Verordnung vom 17. April 2014 (BGBl. I S. 388) geändert worden ist.

 

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

Die Höhe der Beihilfe beträgt pauschal 50,- EUR pro Tier und bis zu 30,- EUR für nachgewiesene tierärztliche Tötungskosten.

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

1.      Die Tötung der Rinder muss innerhalb von 14 Tagen nach Erhebung des ersten BVD-Virus-positiven Befundes für das jeweilige Tier und, wenn es sich um Kälber handelt, bis zur Vollendung der vierten Lebenswoche erfolgen.

2.      Die bewilligungsfähigen Anträge auf Ausmerzungsbeihilfe müssen innerhalb von sechs Monaten nach Tötung des Rindes bei der zuständige Behörde gestellt sein und können für mehrere wegen BVD-Virusnachweis beihilfefähige Tiere zusammen gestellt werden.

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

3. BVD/MD-Bekämpfung / 3.2 Untersuchung von Ohrstanzproben inkl. Porto

Beihilfe / Tierseuche

Übernahme der Kosten für Untersuchungen von Biopsie- (Ohrstanz)-proben auf BVD/MD im Rahmen der BVD-Sanierung nebst Portokosten zur Einsendung an das Landesuntersuchungsamt

Kasse

Rinderkasse

Zweck

Bekämpfung der BVD-Infektion von Rindern

Rechtsgrundlage

BVDV-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 4. Oktober 2010 (BGBl. I S. 1320, 1498), die zuletzt durch Artikel 31 der Verordnung vom 17. April 2014 (BGBl. I S. 388) geändert worden ist.

 

Viehverkehrsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. März 2010 (BGBl. I S. 203), die zuletzt durch Artikel 28 der Verordnung vom 17. April 2014 (BGBl. I S. 388) geändert worden ist

 

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

100 % der Laboruntersuchungskosten des Landesuntersuchungsamtes

100 % der Portokosten

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

1.      Untersuchungen erfolgen durch das Landesuntersuchungsamt.

2.      Verwendung der an das Landesuntersuchungsamt voradressierten Versandtaschen mit Portofreistellungsvermerk

3.      Alle im Bestand geborenen Rinder werden auf BVD-Virus untersucht.

4.      Die Geburt der Tiere wird fristgerecht gemäß der Verordnung zum Schutz gegen die Verschleppung von Tierseuchen im Viehverkehr (Viehverkehrsverordnung -ViehVerkV) in das Herkunftssicherungs- und Informationssystem Tier (HI-Tier) gemeldet.

5.      Die Einsendung der Ohrstanzprobe an das Landesuntersuchungsamt erfolgt spätestens 18 Tage nach der Geburt.

 

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

3. BVD/MD-Bekämpfung / 3.3 Untersuchung von Blut- und Milchproben

Beihilfe / Tierseuche

Übernahme der Kosten für Milch- und

Blutprobenuntersuchungen im Rahmen der BVD-Sanierung

Kasse

Rinderkasse

Zweck

Bekämpfung der BVD-Infektion von Rindern

Rechtsgrundlage

BVDV-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 4. Oktober 2010 (BGBl. I S. 1320, 1498), die zuletzt durch Artikel 31 der Verordnung vom 17. April 2014 (BGBl. I S. 388) geändert worden ist.

 

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

100 % der Laboruntersuchungskosten des Landesuntersuchungsamtes

 

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

1.        Untersuchungen erfolgen durch das Landesuntersuchungsamt.

2.        Probennahme ist vom Rindergesundheitsdienst im Landesuntersuchungsamt aus epidemiologischer Sicht befürwortet.

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

3. BVD/MD Bekämpfung / 3.4 BVD-Impfung

Beihilfe / Tierseuche

Beihilfe zu Kosten der BVD-Impfung

Kasse

Rinderkasse

Zweck

Bekämpfung der BVD-Infektion von Rindern

Rechtsgrundlage

BVDV-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 27. Juni 2016 (BGBl. I S. 1483)

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

 

 

 

 

Für die Grundimmunisierung:

5,00 EUR pro Impfung pro Tier bei Verwendung eines einmalig zu applizierenden Impfstoffs
2,50 EUR pro Impfung pro Tier bei Verwendung eines zweimalig zu applizierenden Impfstoffs

Für die Nachimpfung:
2,50 EUR pro Impfung pro Tier

Spezifische
Beihilfe-

voraussetzungen

1.         Rinderhaltende Betriebe in Rheinland-Pfalz mit BVD-Virämikern

2.         Spätestens 4 Wochen nach Auftreten des ersten positiven BVD-Befundes im Bestand muss die erste BVD-Gesamtbestandsimpfung durchgeführt sein.

3.         Gilt für bis zu drei Impfungen.

4.         Der Rindergesundheitsdienst muss dem Impfregime und der Kostenübernahme zustimmen.

5.         Die Impfstoffbeschaffung und die Abrechnung der Impfbeihilfe erfolgen über die Tierärzte, die die Impfung durchführen.

6.         Zur Gewährung der Beihilfe muss die Eintragung der Impfung in das Herkunftssicherungs- und Informationssystem Tier (HI-Tier) erfolgen.

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

4. Brucellose-/Leukose-Bekämpfung / 4.1 Blut- und Milchproben Brucellose Rinder

Beihilfe / Tierseuche

Übernahme der Kosten für vorgeschriebene Blut- und Milchprobenuntersuchungen  auf Brucellose

Kasse

Rinderkasse

Zweck

Bekämpfung der Brucellose-Infektion von Rindern

Rechtsgrundlage

Brucellose-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. Dezember 2005 (BGBl. I S. 3601), die durch Artikel 17 der Verordnung vom 17. April 2014 (BGBl. I S. 388) geändert worden ist.

 

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

100 % der Laboruntersuchungskosten des Landesuntersuchungsamtes

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

Untersuchungen erfolgen durch das Landesuntersuchungsamt.

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

4. Brucellos-/Leukose-Bekämpfung / 4.2 Blut- und Milchproben Leukose Rinder

Beihilfe / Tierseuche

Übernahme der Kosten  für vorgeschriebene  Milch- und Blutprobenuntersuchungen auf Leukose

Kasse

Rinderkasse

Zweck

Bekämpfung der Leukose-Infektion von Rindern

Rechtsgrundlage

Rinder-Leukose-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. März 1997 (BGBl. I S. 458), die durch Artikel 4 der Verordnung vom 17. April 2014 (BGBl. I S. 388) geändert worden ist

 

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

100 % der Laboruntersuchungskosten des Landesuntersuchungsamtes

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

Untersuchungen erfolgen durch das Landesuntersuchungsamt.

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

4. Brucellose-/Leukose-Bekämpfung / 4.3 Blutproben Brucellose Schafe und Ziegen

Beihilfe / Tierseuche

Übernahme der Kosten  für angeordnete  Milch- und Blutprobenuntersuchungen auf Brucellose

Kasse

Schafkasse / Ziegenkasse

Zweck

Bekämpfung der Brucellose-Infektion bei Schafen und Ziegen

Rechtsgrundlage

Brucellose-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. Dezember 2005 (BGBl. I S. 3601), die durch Artikel 17 der Verordnung vom 17. April 2014 (BGBl. I S. 388) geändert worden ist

 

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

100 % der Laboruntersuchungskosten des Landesuntersuchungsamtes

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

1.        Probenentnahme bei über 12 Monate alten Schafe / Ziegen muss von der zuständigen Behörde angeordnet sein (§ 3 Abs. 3 Brucellose-Verordnung; Anhang A Kapitel 1 Abschnitt II der Richtlinie 91/68/EWG des Rates vom 28. Januar 1991 zur Regelung tierseuchenrechtlicher Fragen beim innergemeinschaftlichen Handelsverkehr mit Schafen und Ziegen (ABl. EG Nr. L 46 S. 19) in der jeweils geltenden Fassung).

2.        Untersuchungen erfolgen durch das Landesuntersuchungsamt.

Befristung

Die Beihilfe ist unbefristet, längstens jedoch bis zur erneuten Freistellung.

4. Brucellos-/Leukose-Bekämpfung / 4.4 Blutprobenentnahme bei Schafen und Ziegen durch Tierärzte

Beihilfe / Tierseuche

Übernahme der Kosten für Blutprobenentnahme für  vorgeschriebene Brucelloseuntersuchungen

Kasse

Schafkasse/Ziegenkasse

Zweck

Bekämpfung der Brucellose-Infektion bei Schafen und Ziegen

Rechtsgrundlage

Brucellose-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. Dezember 2005 (BGBl. I S. 3601), die durch Artikel 17 der Verordnung vom 17. April 2014 (BGBl. I S. 388) geändert worden ist

 

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

Höhe des einfaches Satzes der Nr. Bl 5 Buchstabe b) der Gebührenordnung für Tierärzte vom 28. Juli 1999 (BGBl. I S. 1691), in der jeweils gültigen Fassung zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 19. Juli 2017 (BGBl. I S. 2696), (3,85 EUR pro Probe), zuzüglich Mehrwertsteuer sowie eine einmalige Bestandspauschale in Höhe von 25,56 EUR, die die Nebenkosten einschließt, insbesondere Verpackungs- und Transportkosten, Wegstreckenentschädigung und Telefonkosten

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

1.        Probenentnahme bei über 12 Monate alten Schafen/Ziegen muss von der zuständigen Behörde angeordnet sein (§ 3 Abs. 3 Brucellose-Verordnung; Anhang A Kapitel 1 Abschnitt II der Richtlinie 91/68/EWG des Rates vom 28. Januar 1991 zur Regelung tierseuchenrechtlicher Fragen beim innergemeinschaftlichen Handelsverkehr mit Schafen und Ziegen (ABl. EG Nr. L 46 S. 19) in der jeweils geltenden Fassung).

2.        Antragstellung erfolgt über die zuständige Behörde an die Tierseuchenkasse.

3.        Die Abrechnung und Auszahlung erfolgt über die Tierärzte, die die Probenentnahme durchgeführt haben.

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

5. Tiergesundheitsdienste / 5.1 Rinder

Beihilfe / Tierseuche

Übernahme der Kosten für tierhygienische Beratung landwirtschaftlicher Betriebe durch den Rindergesundheitsdienst

Kasse

Rinderkasse

Zweck

Tierhygienische Beratung landwirtschaftlicher Betriebe zum Zwecke der Verhinderung von Tierseuchen

Rechtsgrundlage

§ 15 Abs. 1 des Landestierseuchengesetzes (LTierSG) vom 24. Juni 1986 (GVBl. S. 174), zuletzt geändert durch Artikel 36 des Gesetzes vom 28. September 2010 (GVBl. S. 280; BS 7831-6)

 

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

Nach jährlich aufzustellendem Maßnahmen- und Kostenplan; Anteilige Finanzierung des Rindergesundheitsdienstes durch Land, Tierseuchenkasse und Tierhalter

Höchstbetrag pro Beratung 1.500,00 EUR

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

1.        Rinderhaltende Betriebe in Rheinland-Pfalz.

2.        Untersuchungen und Beratungen erfolgen durch das Landesuntersuchungsamt.

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

5. Tiergesundheitsdienste / 5.2 Laboruntersuchungen im Rahmen des RinderGD

Beihilfe / Tierseuche

Kostenübernahme für Laboruntersuchungen

Kasse

Rinderkasse

Zweck

Tierseuchenprävention und Früherkennung von Tierseuchen

Rechtsgrundlage

§ 15 Abs. 1 des Landestierseuchengesetzes (LTierSG) vom 24. Juni 1986 (GVBl. S. 174), zuletzt geändert durch Artikel 36 des Gesetzes vom 28. September 2010 (GVBl. S. 280; BS 7831-6)

 

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

Finanzierung  70 % TSK / 30 % Tierhalter

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

1.      Rinderhaltende Betriebe in Rheinland-Pfalz.

2.      Untersuchungen erfolgen durch das Landesuntersuchungsamt.

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

5. Tiergesundheitsdienste / 5.3 Schweine

Beihilfe / Tierseuche

Übernahme der Kosten für tierhygienische Beratung

landwirtschaftlicher Betriebe durch den

Schweinegesundheitsdienst

Kasse

Schweinekasse

Zweck

Tierhygienische Beratung landwirtschaftlicher Betriebe zum Zwecke der Verhinderung von Tierseuchen

Rechtsgrundlage

§ 15 Abs. 1 des Landestierseuchengesetzes (LTierSG) vom 24. Juni 1986 (GVBl. S. 174), zuletzt geändert durch Artikel 36 des Gesetzes vom 28. September 2010 (GVBl. S. 280; BS 7831-6)

 

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

Nach jährlich aufzustellendem Maßnahmen- und Kostenplan; Anteilige Finanzierung des Schweinegesundheitsdienstes durch Land, Tierseuchenkasse und Tierhalter

Höchstbetrag pro Beratung 1.500,00 EUR.

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

1.        Schweinehaltende Betriebe in Rheinland-Pfalz

2.        Untersuchungen und Beratungen erfolgen durch das Landesuntersuchungsamt.

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

5. Tiergesundheitsdienste / 5.4 Laboruntersuchungen im Rahmen SchweineGD

Beihilfe / Tierseuche

Übernahme der Kosten für Laboruntersuchungen

Kasse

Schweinekasse

Zweck

Tierseuchenprävention und Früherkennung von Tierseuchen

Rechtsgrundlage

§ 15 Abs. 1 des Landestierseuchengesetzes (LTierSG) vom 24. Juni 1986 (GVBl. S. 174), zuletzt geändert durch Artikel 36 des Gesetzes vom 28. September 2010 (GVBl. S. 280; BS 7831-6)

 

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

Finanzierung  70 % TSK / 30 % Tierhalter

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

1.        Schweinehaltende Betriebe in Rheinland-Pfalz.

2.        Untersuchungen erfolgen durch das Landesuntersuchungsamt.

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

6. Laboruntersuchungen von Materialien von Pferden, Schafen und Ziegen

Beihilfe / Tierseuche

Übernahme der Kosten  für Laboruntersuchungen

Kasse

Pferdekasse / Schafkasse / Ziegenkasse

Zweck

Tierseuchenprävention und Früherkennung von Tierseuchen

Rechtsgrundlage

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

Finanzierung  50 % TSK / 50 % Tierhalter

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

1.        Pferde-/Schaf- und Ziegenhalter in Rheinland-Pfalz.

2.        Untersuchungen erfolgen durch das Landesuntersuchungsamt.

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

7. Untersuchung Blutproben auf AK bei Schweinen

Beihilfe / Tierseuche

Übernahme der Kosten  für die  serologischen Untersuchungen von Blutproben auf Anktikörper des Virus der Aujeszkysche Krankheit (AK) der Schweine

Kasse

Schweinekasse

Zweck

Tierseuchenprävention und Früherkennung von Tierseuchen

Rechtsgrundlage

Verordnung zum Schutz gegen die Aujeszkysche Krankheit in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. Dezember 2005 (BGBl. I S. 3609), die durch Artikel 20 der Verordnung vom 17. April 2014 (BGBl. I S. 388) geändert worden ist

 

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

100 % TSK

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

1.      Probenentnahme muss nach § 3a der Verordnung zum Schutz gegen die AK erfolgten.

2.      Untersuchungen erfolgen durch das Landesuntersuchungsamt.

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

8. Blutprobenentnahme Untersuchung Schweinepest durch Tierärzte

Beihilfe / Tierseuche

Übernahme der Kosten  für Blutprobenentnahme für die vorgeschriebenen Untersuchungen auf Schweinepest

Kasse

Schweinekasse

Zweck

Tierseuchenprävention und Früherkennung von Tierseuchen

Rechtsgrundlage

Schweinepest-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 29. September 2011 (BGBl. I S. 1959), die durch Artikel 9 der Verordnung vom 17. April 2014 (BGBl. I S. 388) geändert worden ist

 

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

Höhe des einfaches Satzes der Nr. Bl 5 Buchstabe b) der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) vom 28. Juli 1999 (BGBl. I S. 1691), in der jeweils gültigen Fassung (3,44 EUR pro Probe), zuzüglich Mehrwertsteuer sowie eine einmalige Bestandspauschale in Höhe von 25,56 EUR, die die Nebenkosten einschließt, insbesondere Verpackungs- und Transportkosten, Wegstreckenentschädigung und Telefonkosten. In begründeten Einzelfällen können für die Entnahme der Blutproben Kosten bis zum zweifachen Satz der o.a. GOT übernommen werden

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

1.        Eine Entscheidung der Kommission über Maßnahmen zum Schutz gegen die eurpäische oder afrikanische Schweinepest muss vorliegen.

2.        Antragstellung erfolgt über die zuständige Behörde an die Tierseuchenkasse.

3.        Die Abrechnung und Auszahlung erfolgt über die Tierärzte, die die Probenentnahme durchgeführt haben.

 

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

9. Untersuchung von Blutproben Ziegen auf CAE

Beihilfe / Tierseuche

Übernahme der Kosten von Blutprobenuntersuchungen  auf Caprine-Arthritis-Encephalitis (CAE)

Kasse

Ziegenkasse

Zweck

Tierseuchenprävention und Früherkennung von Tierseuchen

Rechtsgrundlage

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

100 % TSK

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

1.        Geschäftsführer des Landesverbandes der Schaf- und Ziegenzüchter Rheinland-Pfalz e.V. bestätigt schriftlich, dass die Ziegenbestände ordnungsgemäß am freiwilligen CAE-Sanierungsprogramm des Verbandes teilnehmen.

2.        Untersuchungen erfolgen durch das Landesuntersuchungsamt.

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2015 befristet.

10. Impfung gegen Q-Fieber

Beihilfe / Tierseuche

Impfbeihilfe zu den Kosten angeordneter Impfungen gegen Q-Fieber

Kasse

Rinder-, Schaf- und Ziegenkasse

Zweck

Bekämpfung des Q-Fieber Erregers

Rechtsgrundlage

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

Maximal 3,00 EUR pro Impfdosis zuzüglich Mehrwertsteuer; zusätzlich 50 % der Impfkosten nach einfachem  Satz der Nr. 602 der Gebührenordnung für Tierärzte vom 28. Juli 1999 (BGBl. I S. 1691), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 19. Juli 2017 (BGBl. I S. 2696), (0,64 EUR pro Schaf/Ziege; 1,29 EUR pro Rind), zuzüglich Mehrwertsteuer

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

1.        Die Impfung muss durch die zuständige Behörde angeordnet sein.

2.        Die Abrechnung und Auszahlung des Impfzuschusses erfolgt über die Tierärzte, die die Impfung durchgeführt haben.

 

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

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