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Beihilfenübersicht

Die Tierseuchenkasse leistet, neben Entschädigungen nach dem Tiergesundheitsgesetz, Beihilfen nach der Beihilfesatzung.

Beihilfen werden, wenn nichts anderes geregelt ist, nach Kassenlage zu 100 % aus Beiträgen finanziert. Entschädigungen werden zu 50 % vom Land getragen.

Eine direkte Zahlung von Beihilfen ist gem. Richtlinien der Europäischen Union nicht statthaft. Ausnahmen sind Beihilfen für Tierverluste (z. B. BHV1-Ausmerzungsbeihilfe). Im Übrigen sind Tierhalter nur indirekte Leistungsempfänger.

In der nachfolgenden Beihilfenübersicht (nach Abschnitt II der Beihilfesatzung) können Sie durch Klick auf die Beihilfe nähere Informationen erhalten.

1. Allgemeine Bekämpfungsmaßnahmen / Maul- und Klauenseuche-Bekämpfung

Beihilfe / Tierseuche

Maul- und Klauenseuche-Bekämpfung für
Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen

Kasse

Rinder-, Schweine-, Schaf- und Ziegenkasse

Zweck

Maul- und Klauenseucheimpfstoff für den
Krisenfall (Impfstoffbank Rind, Schaf, Ziege,
Schwein)

Rechtsgrundlage

MKS-Verordnung in der Fassung der
Bekanntmachung vom 18. Juli 2017 (BGBl. I S. 2666, 3245, 3526)

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

Übernahme der Kosten der Maul- und Klauenseuche-Vakzinebank zu 50 Prozent;

Das Land Rheinland-Pfalz übernimmt die übrigen 50 Prozent der Kosten.

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

2. BHV1-Bekämpfung / 2.3 Untersuchung von Blut- und Milchproben auf BHV1

Beihilfe / Tierseuche

Kostenübernahme für Milch- und Blutprobenuntersuchungen im Rahmen der BHV1-Sanierung

Kasse

Rinderkasse

Zweck

Bekämpfung der BHV1-Infektion von Rindern

Rechtsgrundlage

BHV1-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. Mai 2015 (BGBl. I S. 767), die durch Artikel 1 der Verordnung vom 3. Mai 2016 (BGBl. I S. 1057) geändert worden ist.

 Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

100 % der Laboruntersuchungskosten des Landesuntersuchungsamtes Rheinland-Pfalz

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

 
  1. Rinderhaltende Betriebe in Rheinland-Pfalz
  2. Blutproben müssen mit dem hierfür vorgesehenen elektronisch erstellten Untersuchungsantrag aus dem Herkunftssicherungs- und Informationssystem Tier (HI-Tier) beantragt werden
  3. Untersuchungen erfolgen durch das Landesuntersuchungsamt
 

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

3. BVD/MD-Bekämpfung / 3.1 Ausmerzung von BVD-Virus-positiven Rindern

Beihilfe / Tierseuche

Beihilfe zur Ausmerzung von BVD-Virus-positiven Rindern

Kasse

Rinderkasse

Zweck

Bekämpfung der BVD-Virus-Infektion von Rindern

Rechtsgrundlage

BVDV-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 27. Juni 2016 (BGBl. I S. 1483)

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

Die Höhe der Beihilfe beträgt pauschal 50,- EUR pro Tier und bis zu 30,- EUR für nachgewiesene tierärztliche Tötungskosten.

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

 
  1. Die Tötung der Rinder muss innerhalb von 14 Tagen nach Erhebung des ersten BVD-Virus-positiven Befundes für das jeweilige Tier, und wenn es sich um Kälber handelt, bis zur Vollendung der vierten Lebenswoche erfolgen.
  2. Die bewilligungsfähigen Anträge auf Ausmerzungsbeihilfe müssen innerhalb von sechs Monaten nach Tötung des Rindes bei der zuständige Behörde gestellt sein und können für mehrere wegen BVD-Virusnachweis beihilfefähigen Tiere zusammen gestellt werden
 

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

3. BVD/MD-Bekämpfung / 3.2 Untersuchung von Biopsie- (Ohrstanz)-proben auf BVD/MD nebst Portokosten

Beihilfe / Tierseuche

Übernahme der Kosten für Untersuchungen von Biopsie- (Ohrstanz)-proben auf BVD/MD im Rahmen der BVD-Sanierung nebst Portokosten zur Einsendung an das Landesuntersuchungsamt

Kasse

Rinderkasse

Zweck

Bekämpfung der BVD-Infektion von Rindern

Rechtsgrundlage

BVDV-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung 27. Juni 2016 (BGBl. I S. 1483)

Viehverkehrsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. März 2010 (BGBl. I S. 203), die zuletzt durch Artikel 6 der Verordnung vom 3. Mai 2016 (BGBl. I S. 1057) geändert worden ist

 Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

100 % der Laboruntersuchungskosten des Landesuntersuchungsamtes

100 % der Portokosten

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

 
  1. Untersuchungen erfolgen durch das Landesuntersuchungsamt
  2. Verwendung der an das Landesuntersuchungsamt voradressierten Versandtaschen mit Portofreistellungsvermerk
  3. Alle im Bestand geborenen Rinder werden auf BVD-Virus untersucht
  4. Die Geburt der Tiere wird fristgerecht gemäß der Verordnung zum Schutz gegen die Verschleppung von Tierseuchen im Viehverkehr (Viehverkehrsverordnung -ViehVerkV) in das Herkunftssicherungs- und Informationssystem Tier (HI-Tier) gemeldet
  5. Die Einsendung der Ohrstanzprobe an das Landesuntersuchungsamt erfolgt spätestens 18 Tage nach der Geburt

 

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

3. BVD/MD-Bekämpfung / 3.3 Untersuchung von Blut- und Milchproben auf BVD/MD

Beihilfe / Tierseuche

Übernahme der Kosten für Milch- und Blutprobenuntersuchungen im Rahmen der BVD-Sanierung

Kasse

Rinderkasse

Zweck

Bekämpfung der BVD-Infektion von Rindern

Rechtsgrundlage

BVDV-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 27. Juni 2016 (BGBl. I S. 1483)

 Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

100 % der Laboruntersuchungskosten des Landesuntersuchungsamtes

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

 
  1. Untersuchungen erfolgen durch das Landesuntersuchungsamt
  2. Untersuchungen können nach Genehmigung durch die Tierseuchenkasse auch im Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI) durchgeführt werden
  3. Probennahme ist vom Rindergesundheitsdienst im Landesuntersuchungsamt aus epidemiologischer Sicht befürwortet
 

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

3. BVD/MD Bekämpfung / 3.4 BVD-Impfung

Beihilfe / Tierseuche

Beihilfe zu Kosten der BVD-Impfung

Kasse

Rinderkasse

Zweck

Bekämpfung der BVD-Infektion von Rindern

Rechtsgrundlage

BVDV-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 27. Juni 2016 (BGBl. I S. 1483)

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

 

 

 

 

Für die Grundimmunisierung:

5,00 EUR pro Impfung pro Tier bei Verwendung eines einmalig zu applizierenden Impfstoffs
2,50 EUR pro Impfung pro Tier bei Verwendung eines zweimalig zu applizierenden Impfstoffs

Für die Nachimpfung:
2,50 EUR pro Impfung pro Tier

Spezifische
Beihilfe-
voraussetzungen

  1. Rinderhaltende Betriebe in Rheinland-Pfalz mit BVD-Virämikern
  2. Spätestens 4 Wochen nach Auftreten des ersten positiven BVD-Befundes im Bestand muss die erste BVD-Gesamtbestandsimpfung durchgeführt sein
  3. Die Beihilfe wird für längstens 2 Jahre gewährt, beginnend ab der 1. Impfung
  4. Der Rindergesundheitsdienst muss dem Impfregime und der Kostenübernahme zustimmen
  5. Die Impfstoffbeschaffung und die Abrechnung der Impfbeihilfe erfolgen über die Tierärzte, die die Impfung durchführen
  6. Zur Gewährung der Beihilfe muss die Eintragung der Impfung in das Herkunftssicherungs- und Informationssystem Tier (HI-Tier) erfolgen

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

4. Brucellose-/Leukose-Bekämpfung / 4.1 Untersuchung Blut- und Milchproben auf Brucellose bei Rindern

Beihilfe / Tierseuche

Übernahme der Kosten für vorgeschriebene Blut- und Milchprobenuntersuchungen auf Brucellose

Kasse

Rinderkasse

Zweck

Bekämpfung der Brucellose-Infektion von Rindern

Rechtsgrundlage

Brucellose-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Mai 2017 (BGBl. I S. 1267, 3060)

 Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

100 % der Laboruntersuchungskosten des Landesuntersuchungsamtes

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

Untersuchungen erfolgen durch das Landesuntersuchungsamt

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

4. Brucellos-/Leukose-Bekämpfung / 4.2 Untersuchung von Blut- und Milchproben auf Leukose bei Rindern

Beihilfe / Tierseuche

Übernahme der Kosten  für vorgeschriebene Milch- und Blutprobenuntersuchungen auf Leukose

Kasse

Rinderkasse

Zweck

Bekämpfung der Leukose-Infektion von Rindern

Rechtsgrundlage

Rinder-Leukose-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Mai 2017 (BGBl. I S. 1262)

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

100 % der Laboruntersuchungskosten des Landesuntersuchungsamtes

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

Untersuchungen erfolgen durch das Landesuntersuchungsamt

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

4. Brucellose-/Leukose-Bekämpfung / 4.3 Untersuchung von Blutproben auf Brucellose bei Schafen und Ziegen

Beihilfe / Tierseuche

Übernahme der Kosten  für angeordnete  Milch- und Blutprobenuntersuchungen auf Brucellose

Kasse

Schafkasse/Ziegenkasse

Zweck

Bekämpfung der Brucellose-Infektion bei Schafen und Ziegen

Rechtsgrundlage

Brucellose-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Mai 2017 (BGBl. I S. 1267, 3060)

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

100 % der Laboruntersuchungskosten des Landesuntersuchungsamtes

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

 
  1. Probenentnahme bei über 12 Monate alten Schafen/Ziegen muss von der zuständigen Behörde angeordnet sein (§ 3 Abs. 3 Brucellose-Verordnung; Anhang A Kapitel 1 Abschnitt II der Richtlinie 91/68/EWG des Rates vom 28. Januar 1991 zur Regelung tierseuchenrechtlicher Fragen beim innergemeinschaftlichen Handelsverkehr mit Schafen und Ziegen (ABl. EG Nr. L 46 S. 19) in der jeweils geltenden Fassung)
  2. Untersuchungen erfolgen durch das Landesuntersuchungsamt
 

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

4. Brucellos-/Leukose-Bekämpfung / 4.4 Blutprobenentnahme für Brucelloseuntersuchungen bei Schafen und Ziegen durch Tierärzte

Beihilfe / Tierseuche

Übernahme der Kosten für Blutprobenentnahme für  vorgeschriebene Brucelloseuntersuchungen

Kasse

Schafkasse/Ziegenkasse

Zweck

Bekämpfung der Brucellose-Infektion bei Schafen und Ziegen

Rechtsgrundlage

Brucellose-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Mai 2017 (BGBl. I S. 1267, 3060)

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

Höhe des einfaches Satzes der Nr. Bl 5 Buchstabe b) der Gebührenordnung für Tierärzte vom 28. Juli 1999 (BGBl. I S. 1691), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 19. Juli 2017 (BGBl. I S. 2696), (3,85 EUR prp Probe), zuzüglich nicht erstatteter Mehrwertsteuer sowie eine einmalige Bestandspauschale in Höhe von 25,56 EUR, die die Nebenkosten einschließt, insbesondere Verpackungs- und Transportkosten, Wegstreckenentschädigung und Telefonkosten

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

 
  1. Probenentnahme bei über 12 Monate alten Schafen/Ziegen muss von der zuständigen Behörde angeordnet sein (§ 3 Abs. 3 Brucellose-Verordnung; Anhang A Kapitel 1 Abschnitt II der Richtlinie 91/68/EWG des Rates vom 28. Januar 1991 zur Regelung tierseuchenrechtlicher Fragen beim innergemeinschaftlichen Handelsverkehr mit Schafen und Ziegen (ABl. EG Nr. L 46 S. 19) in der jeweils geltenden Fassung)
  2. Antragstellung erfolgt über die zuständige Behörde an die Tierseuchenkasse
  3. Die Abrechnung und Auszahlung erfolgt über die Tierärzte, die die Probenentnahme durchgeführt haben
 

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

5. Tiergesundheitsdienste / 5.1 Tiergesundheitsdienst für Rinder

Beihilfe / Tierseuche

Übernahme der Kosten für tierhygienische Beratung landwirtschaftlicher Betriebe durch den Rindergesundheitsdienst

Kasse

Rinderkasse

Zweck

Tierhygienische Beratung landwirtschaftlicher Betriebe zum Zwecke der Verhinderung von Tierseuchen

Rechtsgrundlage

§ 15 Abs. 1 des Landestierseuchengesetzes (LTierSG) vom 24. Juni 1986 (GVBl. S. 174), zuletzt geändert durch Artikel 36 des Gesetzes vom 28. September 2010 (GVBl. S. 280; BS 7831-6)

 Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

Nach jährlich aufzustellendem Maßnahmen- und Kostenplan; Anteilige Finanzierung des Rindergesundheitsdienstes durch Land, Tierseuchenkasse und Tierhalter

Höchstbetrag pro Beratung 1.500,00 EUR

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

 
  1. Rinderhaltende Betriebe in Rheinland-Pfalz
  2. Untersuchungen und Beratungen erfolgen durch das Landesuntersuchungsamt
 

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

5. Tiergesundheitsdienste / 5.2 Laboruntersuchungen im Rahmen des Rindergesundheitsdienstes

Beihilfe / Tierseuche

Kostenübernahme für Laboruntersuchungen

Kasse

Rinderkasse

Zweck

Tierseuchenprävention und Früherkennung von Tierseuchen

Rechtsgrundlage

§ 15 Abs. 1 des Landestierseuchengesetzes (LTierSG) vom 24. Juni 1986 (GVBl. S. 174), zuletzt geändert durch Artikel 36 des Gesetzes vom 28. September 2010 (GVBl. S. 280; BS 7831-6)

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

Finanzierung:  70 % TSK /30 % Tierhalter

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

 
  1. Rinderhaltende Betriebe in Rheinland-Pfalz
  2. Untersuchungen erfolgen durch das Landesuntersuchungsamt
 

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

5. Tiergesundheitsdienste / 5.3 Tiergesundheitsdienst für Schweine

Beihilfe / Tierseuche

Übernahme der Kosten für tierhygienische Beratung landwirtschaftlicher Betriebe durch den Schweinegesundheitsdienst

Kasse

Schweinekasse

Zweck

Tierhygienische Beratung landwirtschaftlicher Betriebe zum Zwecke der Verhinderung von Tierseuchen

Rechtsgrundlage

§ 15 Abs. 1 des Landestierseuchengesetzes (LTierSG) vom 24. Juni 1986 (GVBl. S. 174), zuletzt geändert durch Artikel 36 des Gesetzes vom 28. September 2010 (GVBl. S. 280; BS 7831-6)

 Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

Nach jährlich aufzustellendem Maßnahmen- und Kostenplan; Anteilige Finanzierung des Schweinegesundheitsdienstes durch Land, Tierseuchenkasse und Tierhalter

Höchstbetrag pro Beratung 1.500,00 EUR.

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

 
  1. Schweinehaltende Betriebe in Rheinland-Pfalz
  2. Untersuchungen und Beratungen erfolgen durch das Landesuntersuchungsamt
Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

5. Tiergesundheitsdienste / 5.4 Laboruntersuchungen im Rahmen des Schweinegesundheitsdienstes

Beihilfe / Tierseuche

Übernahme der Kosten für Laboruntersuchungen

Kasse

Schweinekasse

Zweck

Tierseuchenprävention und Früherkennung von Tierseuchen

Rechtsgrundlage

§ 15 Abs. 1 des Landestierseuchengesetzes (LTierSG) vom 24. Juni 1986 (GVBl. S. 174), zuletzt geändert durch Artikel 36 des Gesetzes vom 28. September 2010 (GVBl. S. 280; BS 7831-6)

 Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

Finanzierung:  70 % TSK / 30 % Tierhalter

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

 
  1. Schweinehaltende Betriebe in Rheinland-Pfalz
  2. Untersuchungen erfolgen durch das Landesuntersuchungsamt
 

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

6. Laboruntersuchungen von Materialien von Pferden, Schafen und Ziegen

Beihilfe / Tierseuche

Übernahme der Kosten für Laboruntersuchungen

Kasse

Pferdekasse/Schafkasse/Ziegenkasse

Zweck

Tierseuchenprävention und Früherkennung von Tierseuchen

Rechtsgrundlage

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

Finanzierung:  50 % TSK / 50 % Tierhalter

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

 
  1. Pferde-/Schaf- und Ziegenhalter in Rheinland-Pfalz
  2. Untersuchungen erfolgen durch das Landesuntersuchungsamt
 

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

7. Untersuchung Blutproben auf Aujeszkysche Krankheit (AK) bei Schweinen

Beihilfe / Tierseuche

Übernahme der Kosten  für die  serologischen Untersuchungen von Blutproben auf Anktikörper des Virus der Aujeszkysche Krankheit (AK) der Schweine

Kasse

Schweinekasse

Zweck

Tierseuchenprävention und Früherkennung von Tierseuchen

Rechtsgrundlage

Verordnung zum Schutz gegen die Aujeszkysche Krankheit in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. Dezember 2005 (BGBl. I S. 3609), die durch Artikel 385 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474) geändert worden ist.

 Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

100 % TSK

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

 
  1. Probenentnahme muss nach § 3a der Verordnung zum Schutz gegen die AK erfolgen
  2. Untersuchungen erfolgen durch das Landesuntersuchungsamt
 

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

8. Blutprobenentnahme für Untersuchungen auf Schweinepest durch Tierärzte

Beihilfe / Tierseuche

Übernahme der Kosten  für Blutprobenentnahmen für die vorgeschriebenen Untersuchungen auf Schweinepest

Kasse

Schweinekasse

Zweck

Tierseuchenprävention und Früherkennung von Tierseuchen

Rechtsgrundlage

Schweinepest-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. Dezember 2018 (BGBl. I S. 2594)

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

Höhe des einfaches Satzes der Nr. Bl 5 Buchstabe b) der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) vom 28. Juli 1999 (BGBl. I S. 1691), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 19. Juli 2017 (BGBl. I S. 2696), (3,85 EUR pro Probe), zuzüglich nicht erstatteter Mehrwertsteuer sowie eine einmalige Bestandspauschale in Höhe von 25,56 EUR, die die Nebenkosten einschließt, insbesondere Verpackungs- und Transportkosten, Wegstreckenentschädigung und Telefonkosten. In begründeten Einzelfällen können für die Entnahme der Blutproben Kosten bis zum zweifachen Satz der o.a. GOT übernommen werden

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

 
  1. Eine Entscheidung der Kommission über Maßnahmen zum Schutz gegen die europäische oder afrikanische Schweinepest muss vorliegen
  2. Antragstellung erfolgt über die zuständige Behörde an die Tierseuchenkasse
  3. Die Abrechnung und Auszahlung erfolgt über die Tierärzte, die die Probenentnahme durchgeführt haben
 

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

9. Untersuchung von Blutproben von Ziegen auf Caprine-Arthritis-Encephalitis (CAE)

Beihilfe / Tierseuche

Übernahme der Kosten von Blutprobenuntersuchungen auf Caprine-Arthritis-Encephalitis (CAE)

Kasse

Ziegenkasse

Zweck

Tierseuchenprävention und Früherkennung von Tierseuchen

Rechtsgrundlage

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

100 % TSK

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

Geschäftsführer des Landesverbandes der Schaf- und Ziegenzüchter Rheinland-Pfalz e.V. bestätigt schriftlich, dass die Ziegenbestände ordnungsgemäß am freiwilligen CAE-Sanierungsprogramm des Verbandes teilnehmen

Untersuchungen erfolgen durch das Landesuntersuchungsamt

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

10. Impfung gegen Q-Fieber

Beihilfe / Tierseuche

Impfbeihilfe zu den Kosten angeordneter Impfungen gegen Q-Fieber

Kasse

Rinder-, Schaf- und Ziegenkasse

Zweck

Bekämpfung des Q-Fieber Erregers

Rechtsgrundlage

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

Maximal 3,00 EUR pro Impfdosis zuzüglich nicht erstatteter Mehrwertsteuer; zusätzlich 50 % der Impfkosten nach einfachem  Satz der Nr. 602 der Gebührenordnung für Tierärzte vom 28. Juli 1999 (BGBl. I S. 1691), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 19. Juli 2017 (BGBl. I S. 2696), (0,64 EUR pro Schaf/Ziege; 1,29 EUR pro Rind), zuzüglich nicht erstatteter Mehrwertsteuer

Spezifische Beihilfe- voraussetzungen

 
  1. Die Impfung muss durch die zuständige Behörde angeordnet sein
  2. Die Abrechnung und Auszahlung des Impfzuschusses erfolgt über die Tierärzte, die die Impfung durchgeführt haben
  3. Die Beihilfe wird längstens für 2 Jahre gewährt, beginnend ab der 1. Impfung

 

Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

11. Maßnahmen zur Seuchenprävention der Amerikanischen Faulbrut und Varroatose

Beihilfe / Tierseuche

Beihilfe zu Maßnahmen zur Seuchenprävention gegen die amerikanische Faulbrut und Varroatose

Kasse

Bienenkasse

Zweck

Bekämpfung der amerikanischen Faulbrut und der Varroatose zur Förderung der Bienengesundheit

Rechtsgrundlage

Bienenseuchen-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 03. November 2004 (BGBl. I S. 2738), die zuletzt durch Artikel 7 der Verordnung vom 17. April 2014 (BGB1. I S. 388) geändert worden ist


Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

 

 

 

Gemäß dem Kostengliederungsplan des Dienstleistungszentrum ländlicher Raum (DLR) Westerwald-Osteifel, Fachzentrum Bienen und Imkerei, Mayen (RLP). Die jeweilige Höhe und Dauer der Förderung wird jährlich in einem gesonderten Beschluss der Vertreterversammlung festgelegt.

Spezifische
Behilfe-
voraussetzungen
Bienenhalter in Rheinland-Pfalz
Dem Fachzentrum für Bienen und Imkerei wird die Möglichkeit eingeräumt, die auf die einzelnen Positionen des Gliederungsplanes entfallenden Mittel umzuschichten. Dabei bedarf es der vorherigen Absprache mit der Verwaltung der Tierseuchenkasse, sofern eine Position um mehr als 10 Prozent ihres Ansatzes überschritten wird.
Befristung

Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

12. Beihilfe zur Genotypisierung von Zuchtschafen und Zuchtböcken

Beihilfe / Tierseuche

Genotypisierung von Zuchtschafen und Zuchtböcken

Kasse

Schafkasse

Zweck

Bekämpfung der Traberkrankheut bei Schafen (TSE)

Rechtsgrundlage

Entscheidung 2007/782/EG der Kommission zur Genehmigung der von den Mitgliedsstaaten für 2008 und für die Folgejahre vorgelegten nationalen Jahres- und Mehrjahresprogramme zur Tilgung, Bekämpfung und Überwachung bestimmter Tierseuchen und Zoonosen und der finanziellen Beteiligung der Gemeinschaft daran und Folgeentscheidungen

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe

Maximal 12,50 EUR zuzüglich nicht erstatteter Mehrwertsteuer zu den nachgewiesenen Kosten für die Untersuchung der Zuchtschafe und Zuchtböcke; darüber hinaus Kosten der Genotypisierung von Herden, in denen der Verdacht oder der Ausbruch der Traberkrankheit amtlich festgestellt worden ist.
Spezifische
Behilfe-
voraussetzungen
  1. Schafhalter in Rheinland-Pfalz
  2. Halter muss einem deutschen Schafzuchtverband angehören
  3. Für folgende Schafrassen wird die Beihilfe gewährt: Alpines Steinschaf, Berrichon du Cher, Bentheimer Landschaf, Bergschaf braun, Bergschaf weiß, Blauköpfiges Fleischschaf, Coburger Fuchsschaf, Dorper, Greue geh. Heid-schnucke, Ile de France, Kärntner Brillenschaf, Kamerunschaf, Leineschaf, Merino-fleischschaf, Merinolangwollschaf, Nolana, Ostfr. Milchschaf braun, Ostfr. Milchschaf weiß, Rhönschaf, Romanovschaf, Rauhw. Pom. Landschaf, Schwarzk. Fleischschaf, Skudde, Shropshire, Suffolk, Texel, Waldschaf, weiße gehörnte Heidschnucke, weiße hornlose Heidschnucke, weißköpfige Fleischschaf
  4. Auszahlung erfolgt über den Landesverband der Schafhalter
Befristung Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.

13. Impfung gegen Salmonellose der Rinder

Beihilfe / Tierseuche

Impfbeihilfe zu den Kosten angeordneter Impfungen gegen Salmonellose der Rinder

Kasse

Rinderkasse

Zweck

Bekämpfung der Salmonelleninfektionen

Rechtsgrundlage

Beihilfesatzung
Höhe der BeihilfeÜbernahme der nachgewiesenen Kosten je Impfdosis bis zu 2,50 EUR inklusive Mehrwertsteuer; zusätzlich 50% der Impfkosten nach einfachem Satz der NR. 602 Buchstabe a) der Gebührenordnung für Tierärzte vom 28. Juli 1999 (BGB1. I S. 1691), zuletzt geändert durch Artiekl 1 der Verordnung vom 19. Juli 2017 (BGB1. I S. 2696), (1,29 EUR pro Rind), zuzüglich nicht erstatteter Mehrwertsteuer.
Spezifische
Beihilfe-
voraussetzungen
  1. Die zuständige Behörde muss die Impfung befürworten
  2. Die Abrechnung und Auszahlung der Impfbeihilfe erfolgt über den Tierarzt, der die Impfung durchgeführt hat
  3. Die Beihilfe wird längstens für 2 Jahre gewährt, beginnend ab der 1. Impfung
Befristung Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.
14. Schlachtung oder Tötung von Paratuberkulose-positiven Rindern

Beihilfe / Tierseuche

Beihilfe bei Schlachtung oder Tötung von Paratuberkulose-positiven Rindern

Kasse

Rinderkasse

Zweck

Bekämpfung der Paratuberkulose-Infektion von Rindern

Rechtsgrundlage

Empfehlungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für hygienische Anforderungen an das Halten von Rindern vom 7. Juli 2014 (BAnz. AT 01.08.2014 B1)

 

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe Die Höhe der Beihilfe beträgt 300 EUR für jedes geschlachtete oder getötete Paratuberkulose-positive Rind bis zum 6. Lebensjahr und 150 EUR für jedes geschlachtete oder getötete Paratuberkulose-positive Rind ab dem 6. Lebensjahr.
Spezifische
Beihilfe-
voraussetzungen
  1. Zahlung einer Beihilfe für bis zu fünf Paratuberkulose-positive Rinder pro Betrieb pro Jahr
  2. Der Nachweis des Paratuberkulose-Erregers muss am Landesuntersuchungsamt durch bakteriologische oder PCR-Untersuchung für jedes Rind, für das Beihilfe beantragt wird, erfolgt sein
  3. Der Rindergesundheitsdienst am Landesuntersuchungsamt muss bescheinigen, dass der Beihilfe beantragende Betrieb am "Sockentupfer-Programm" des Rindergesundheitsdienstes teilnimmt und die damit verbundenen Maßnahmen durchführt
  4. Die bewilligungsfähigen Anträge müssen innerhalb von drei Monaten nach Abschaffung des Paratuberkulose-positiven Rindes bei der zuständigen Behörde gestellt sein
Befristung Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.
15. Impfung gegen die Blauzungenkrankheit der Rinder, Schafe und Ziegen (BT-Impfung)

Beihilfe / Tierseuche

Beihilfe zu Kosten der BT-Impfung

Kasse

Rinderkasse, Schafkasse, Ziegenkasse

Zweck

Prävention und Bekämpfung der BT-Infektion von Rindern, Schafen und Ziegen

Rechtsgrundlage

Beihilfesatzung

Höhe der Beihilfe 1,50 EUR pro Impfung pro Rind (0,80 EUR vom Land Rheinland-Pfalz;  0,70 EUR Tierseuchenkasse)
1,00 EUR pro Impfung pro Schaf oder pro Impfung pro Ziege (0,60 EUR vom Land Rheinland-Pfalz;  0,40 EUR Tierseuchenkasse)
Spezifische
Beihilfe-
voraussetzungen
  1. Rinder-, Schaf- oder Ziegenhaltende Betriebe in Rheinland-Pfalz
  2. DIe Impfstoffbeschaffung und die Abrechnung der Impfbeihilfe erfolgen über die Tierärzte, die die Impfung durchführen
  3. Zur Gewährung der Beihilfe muss die Eintragung der Impfung in das Herkunftssicherungs- und Informationssystem Tier (HI-Tier) erfolgen
Befristung Die Beihilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.
16. Impfung gegen das West-Nil-Fieber der Pferde

Beihilfe / Tierseuche

Beihilfe zu Kosten der Impfung gegen West-Nil-Fieber der Pferde

Kasse

Pferdekasse

Zweck

Prävention und Bekämpfung der Infektion mit dem West-Nil-Fieber Virus

Rechtsgrundlage

Beihilfesatzung

Spezifische
Beihilfe-
voraussetungen
  1. Pferdehalter in Rheinland-Pfalz
  2. Die Impfstoffbeschaffung und die Abrechnung der Impfbeihilfe erfolgen über die Tierärzte, die die Impfung durchführen
Befristung Die Behilfe ist längstens bis zum 30. Juni 2021 befristet.
Web-Portal Tierhalter / Tierärzte / Veterinärverwaltung

ACHTUNG:

Nur möglich, für Tierhalter und Tierarztpraxen, die bereits bei der Tierseuchenkasse registriert sind!

Sind Sie noch nicht registriert, melden Sie sich bei der Tierseuchenkasse.

Halten Sie Ihre TSKNr. und die Zugangsdaten bereit.

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